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Thema:
öffentlicher Personennahverkehr

Natürlich ist jedem, der nach Harheim zieht, bekannt, dass es im Stadtteil keine U-Bahn gibt und wahrscheinlich auch nie geben wird. Trotzdem muss auch ein am Rande liegender Stadtteil gut an den Öffentlichen Personennahverkehr angeschlossen sein.
Harheim wird einerseits durch die Buslinie 28 bedient, die nach Nieder-Erlenbach oder nach Kalbach (und dort zur U2) fährt, andererseits durch die Kleinbusse der Linie 25, die über das Niddatal Fahrgäste  zur S-Bahn-Station Berkersheim bringen.

Synchronisation mit der S-Bahn
Dass der Anschluss-Takt des Busses nicht mit der S-Bahn synchronisiert ist, stört uns, hat aber derzeit nach Angaben der Nahverkehrsgesellschaft Traffiq technische Gründe. Eine Synchronisierung - das heisst, die Abstimmung der Buszeiten mit der S6 - könnte mit dem Ausbau der Bahnlinie auf vier Gleise möglich werden.
 

Kleinbusse sind häufig schon voll besetzt
Nicht zufriedenstellend ist bei den Kleinbussen, dass diese häufig bereits voll besetzt aus Nieder-Erlenbach kommen und in Harheim keine weiteren Fahrgäste zusteigen können. Ausserdem vermissen die Benutzer der Busse und Bahnen eine zuverlässige aktuelle Information insbesondere, wenn es wieder einmal zu Verspätungen oder Ausfällen kommt.

Bus-Linie durch Harheim-Süd
Eine Buslinie durch Harheim-Süd zu führen, konnte nicht verwirklicht werden, da der (große) Bus keine Wendemöglichkeit hat.

Pilotprojekt des RMV: Entfernungsabhängige Ticketpreise
Zu erheblicher Unruhe hat ein Pilotprojekt des RMV geführt, bei dem drei Jahre lang ein entfernungsabhängiger Tarif geprüft werden soll. Für Fahrgäste aus Harheim würde damit die Fahrt mit der S-Bahn bis in die Frankfurter Innenstadt fast doppelt so teuer werden wie bisher. Das aber ist in unseren Augen der verkehrte Ansatz eines guten öffentlichen Personennahverkehrs.

 

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Berkersheimer Bahnhof

mit dem Ausbau der Bahnlinie auf vier Gleise muss auch der Berkersheimer Bahnhof neu gebaut werden. Bis jetzt existiert noch kein schlüssiges Konzept, wie die Bushaltestelle der Linie 25 in schienennähe eine Haltemöglichkeit haben wird, genausowenig, wie ein Konzept, wie  Straße bzw. der Weg die Schienen kreuzen wird. Ein schienengleicher (beschrankter) Bahnübergang ist nicht mehr zulässig. Eine geplante Unterführung kann wegen Problemen mit dem Grundwasser nicht gebaut werden und eine Omega-Brücke ist bereits vor Jahren verworfen worden.

Wir treten ein für einen Umbau,
1. bei dem der Umsteigeweg von Bus zu S-Bahn nicht weiter als 100 Meter sein wird
2. der keine Barriere oder Verzögerung für den Radverkehr bedeutet, denn die Route von Harheim über Berkersheim nach Preungesheim und in die Innenstadt ist die schnellste Radverbindung in die City
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Weiterführung der Buslinie 25
Wir GRÜNE haben in einem Antrag gefordert, die Schienen über eine Omega-Brücke zu überqueren, bei der der Bus 25 auf der Brücke hält und die Fahrgäste direkt auf den darunterliegenden Bahnsteig der S6 gelangen können. Der Bus 25 soll über die Berkersheimer Bahnstraße bis zum Anschluss an die Linie 39 weitergeführt werden.