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Seit 2006 gibt es in Harheim rege Bautätigkeit. Das hat nichts damit zu tun, dass aufgrund der zunehmenden Einwohnerzahl Frankfurts Wohnraum gebaut werden müsste, sondern mehr damit, dass an längst existierenden Bebauungsplänen lange Jahre immer wieder verbessert und geändert wurde.

Baugebiet Harheim - Nord - B-Plan 681

Mit “Harheim-Nord” wurde 2006 begonnen. Auf 7,9 ha Fläche wurden dort etwa 250 Wohneinheiten für ca. 600 Menschen geplant. Gleichzeitig war dort eine Fläche für einen Versorgermarkt - der heutige “Netto” - und eine Fläche für eine Kindertagesstätte (“KT in den Aspen”) vorgesehen. Das Wohngebiet ist durchgehend Tempo-30-Zone. Nur die Straße “Altkönigblick” ist verkehrsberuhigte Zone.
Das Baugebiet “Harheim-Nord” ist mit wenigen Baulücken heute vollständig bebaut.
  
 

Baugebiet Harheim - Süd - B-Plan 687

Mit “
Harheim-Süd” wurde 2012 begonnen. Harheim-Süd umfasst den Straßenzug “Im Niederfeld”, “Spitzenstraße” und “Jakob-Quirin-Weg”. Auf 10,1 ha Fläche wurden dort etwa 270 Wohneinheiten für ca. 680 Menschen geplant. Daneben ist dort eine Fläche für ”Personengruppen mit besonderem Wohnbedarf - Seniorenwohnen” vorbehalten. Das Wohngebiet ist durchgehend Tempo-30-Zone. Der “Jakob-Quirin-Weg” ist als verkehrsberuhigte Zone geplant und vorgesehen. Das Baugebiet “Harheim-Süd” ist zu etwa 80% bebaut.

Der Anschluß an den Harheimer Weg und damit an das überörtliche Verkehrsnetz war ursprünglich lediglich über die Spitzenstraße vorgesehen. Erst im Verlauf der Planung wurde die Verkehrserschließung mit dem Kreisel am Ende des Niederfeldes ergänzt. Sonst hätten alle Neubürger in Harheim-Süd über die Spitzenstraße und Korffstraße fahren müssen.
 

Baugebiet Bonames-Ost (Am Eschbachtal) - B-Plan 516

Auch wenn Bonames ein ganz anderer Stadtteil ist - das Plangebiet verteilt sich auf die drei Stadtteile Bonames, Harheim und Nieder-Eschbach und liegt im Bereich der Ortsbezirke 10, 14 und 15.

Schon im letzten Jahrhundert war das Baugebiet Bonames-Ost (das erst später in “Am Eschbachtal” umbenannt wurde, um den Hinweis auf “Bonames” zu tilgen) heftig umkämpft und diskutiert. Die Größe des Plangebietes ist 44 Hektar. Die erste Bürgeranhörung gab es im Juni 1996 einen Aufstellungsbeschluss 1999. Bis zur zweiten öffentlichen Auslegung 2001 hatten Bürger die Planer von ursprünglich rund 2000 Wohneinheiten auf 1360 Wohneinheiten heruntergehandelt und diesen Kompromiss festgehalten.

Dass dann der Bebauungsplan zunächst weiter in der Schublade schlummerte hing mit der Riedbergbebauung zusammen. Dort wollte man die Vermarktungschancen nicht stören und in Konkurrenz zum Riedberg weitere Fläche auf den Markt bringen.

Konkret wieder aufgegriffen wurden die Planungen 2015, allerdings berücksichtigten die Planer nicht den Konsens aus dem Jahre 2001 und planten nun wieder rund 2000 Wohneinheiten. Zum Unwillen der Bonameser Stadtteilgesellschaft, die dagegen mit der Gründung einer Bürgerinitiative reagierte.

Nach mehreren Planungsgesprächen im Jahr 2015 entstand eine erneute überarbeitete Planung, die 1580 Wohneinheiten und zuzüglich den Bau eines Gymnasiums beinhaltete. Dieser Planung haben jedoch nicht alle Beteiligten der Planungsgespräche zugestimmt. Weiterhin gibt es eine Reihe von Bürgern bzw. Initiativen, die eine Bebauung grundsätzlich oder mit dieser Anzahl von Wohneinheiten ablehnen.

weitere Informationen: www.baugebiet-am-eschbachtal.de

Baugebiet Südöstlich Urnbergweg - B-Plan 910

”Südöstlich Urnbergweg” ist das jüngste Baugebiet in Harheim. Das Gebiet ist aktuell noch ein Gewerbegebiet, in dem seit Mitte des letzten Jahrhunderts ein Bauunternehmer seinen Sitz hat. Die unmittelbare Nachbarschaft eines Gewerbegebietes mit allgemeinen Wohngebieten hatte immer wieder zu Konflikten zu Lärm oder zu Verkehr mit großen Lastwagen geführt.

2006 begannen erstmals konkrete Gespräche mit dem Ziel, die Unternehmen zu verlagern und das Gewerbegebiet in ein Wohngebiet umzuwandeln. Anfang 2016 ist der B-Plan nun öffentlich ausgelegt worden und die Betriebe werden in der ersten Jahreshälfte an ihren neuen Standort umziehen.

Das Plangebiet ist etwa 3 ha gross. Hier sollen 100 Wohneinheiten entstehen, hauptsächlich als Reihenhäuser.  

 

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