Thema:
Endlich ein
psssssssst
für Harheim?

Jugendhaus

„Jugendhäuser“ oder „Jugendtreffs“ haben schon seit bestimmt 50 Jahren zu Unrecht ein denkbar schlechtes Image – bei Erwachsenen. Jugendhäuser sind interkulturelle Bildungs-, Kultur- und Begegnungsstätten, in denen Jugendliche und junge Erwachsene Freizeit verbringen und gleichzeitig individuelle Unterstützung und Hilfen bekommen können. Von Rap und Hip-Hop über Chillen, Tanzen bis zum Jugendparlament, von Hausaufgabenhilfe bis Bewerbungstraining. Im Gegensatz zu Vereinen ist die sogenannte „Offene Jugendarbeit“ nicht an Mitgliedschaft, regelmäßige Teilnahme oder Beiträge gebunden. Für eine solche Jugendfreizeiteinrichtung sind drei Dinge wichtig: Ein Ort, ein Träger und die finanziellen Zuwendungen der Stadt Frankfurt.

1995 gab es den ersten Antrag der Harheimer GRÜNEN zu offener Jugendarbeit. In allen Frankfurter Stadtteilen gab es bereits geförderte städtische Kinder- und Jugendarbeit. Mit drei Ausnahmen: Berkersheim, Kalbach und natürlich: Harheim. Schon damals mussten die 509 Kinder und Jugendlichen aus Harheim in andere Stadtteile reisen, wenn sie an den vielfältigen Angeboten der Jugendeinrichtungen teilhaben wollten. Trotz verschiedener Initiativen, weiterer Anträge und selbst der Gründung eines Vereins hatte sich 25 Jahre lang nichts geändert, außer dass die Anzahl der Kinder und Jugendlichen größer wurde. Erst im Mai 2020 dann der Durchbruch. Erstmals unterstützen alle Fraktionen im Ortsbeirat ein Projekt für eine offene Jugendfreizeiteinrichtung unter dem Dach der evangelischen Kirche.
 

Dickes Brett, langer Atem. Vernunft setzt sich durch. Der Jugendtreff wird voraussichtlich im Frühjahr 2021 eingeweiht.

 

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